Black Jack Strategien

Black Jack Strategien

Nach dieser Basisstrategietabelle zu spielen, ist eine einfache, und sichere Methode in jeder Situation optimal zu handeln. Die Tabelle präsentiert die Basisstrategie bei vier oder mehr Kartendecks, wobei der Dealer bei der Soft 17 hält. In den meisten Casinos und Online Casinos wird nach diesen Regeln gespielt. Wir empfehlen euch diese Tabelle auswendig zu lernen, und besonders am Anfang diese Grundlagen beim Black Jack zu beachten.

 

 

Blackjack – Strategierichtlinien

blackjack-strategie-tabelle

Die Black Jack Regeln sind nicht sonderlich schwierig, etwas kniffliger ist die richtige Strategie und Entscheidung zu treffen. Wann splitte ich? Wann verdopple ich? Soll ich bei 16 Punkten noch eine Karte ziehen? Das sind Fragen die, in diesem Artikel geklärt werden.
Die Spielweise, die an dieser Stelle beschrieben wird, ist aus Sichtweise einer optimalen Black Jack Strategie nicht perfekt, aber deutlich einfacher und damit spielbarer als eine ausführliche Beschreibung es jemals wäre. Die perfekte Spielweise würde unter normalen Regeln etwa 0,2% besser sein und ganze Bücher füllen. Grundsätzlich ist beim Black Jack wichtig zu wissen, dass fast alle Entscheidungen und somit die Strategie von der offenen Karte des Dealer beeinflusst wird.
Um es etwas einfacher zu machen betrachten wir nur 2 Blöcke von Dealerkarten, einmal die Karten zwischen 2-6 und einmal zwischen 7-Ass.

Der Dealer hält eine 2,3,4,5 oder 6

Wenn der Dealer eine kleine Hand hält, wird er sich tendenziell öfter überkaufen und wir bleiben deswegen ab 12 Punkten stehen. Bei 9, 10 oder 11 Punkten auf der Hand verdoppeln wir, sofern es nach den Black Jack Regeln erlaubt ist. In einigen Casinos darf der Spieler nur mit 2 Karten verdoppeln, und wenn er dann 9 Punkte aus drei Karten hält, zieht er ganz normal, ohne zu verdoppeln.
Bei 8 oder weniger Punkten auf der Hand ziehen wir noch eine Karte.

Der Dealer hält eine 7,8,9,10 oder ein Ass

Der wichtigste Unterschied zu den kleinen Startkarten des Dealers ist, dass wir nun immer eine Karte ziehen sollten, solange wir noch keine 17 oder mehr Punkte haben. Bei 16 Zählern auf der Hand und einer 8 des Croupiers, nehmen wir also noch eine Karte. Das ist einer der Punkte, die Spieler aus dem Gefühl strategisch oft verkehrt machen, aber mathematisch richtig ist. Halten wir 10 oder 11 Punkte, dann verdoppeln wir immer dann, wenn wir mehr Punkte haben als die offene Karte des Dealers. Hat der Dealer mehr oder gleichviel Punkte, z.B. wir halten eine 6 und eine 4 und der Dealer zeigt einen König, dann ziehen wir ganz normal. Bei weniger als 10 Punkten auf der Hand nehmen wir natürlich immer noch eine Karte da wir uns beim Black Jack nicht überkaufen können.

Wann sollte ich nach der Strategie splitten?

Beim Blackjack hat man die Möglichkeit 2 gleiche Karten zu splitten, also zu teilen. Gegen nochmalige Zahlung des Einsatzes kann man ein 8er Pärchen teilen und spielt dann auf 2 Boxen gegen die Bank. Das Spiel startet praktisch neu und man bekommt zu einer 8 jeweils erstmal noch eine Karte und kann dann entscheiden wie man weiterspielt.

Wann ist diese Option sinnvoll?

Fangen wir einfach an. Bei einem 4er und 5er Pärchen splittet man nie. Genauso wenig und das ist ein häufiger Fehler, splittet man Zehnen und Bilder. Bei zwei Bildern hat man schon 20 Punkte und damit ein fertige Hand.

Asse und 8er Pärchen splittet man dagegen immer, ganz egal was der Dealer hat.
2er, 3er, 6er, 7er und 9er Pärchen splittet man, wenn der Dealer weniger als 7 Punkte hat und spielt normal weiter, wenn er 7 oder mehr Punkte hat.

Soft Hands - Hände mit einem Ass in der Hand

Alle Hände ab einer Soft 19 (z.B ein Ass und eine 8) sollten keine Karten mehr nehmen.
Hält der Dealer eine 7 oder etwas besseres ziehen wir bis wir 19 Punkte haben. Hat der Dealer etwa zwischen 2 und 6 Punkte dann doppeln wir, falls es das Casino erlauben sollte. Bei Soft 13-15 (also z.B. Ass+2+2=Soft 15) und bei allen anderen Varianten nehmen wir noch eine Karte.

Versicherung ist möglich

Versicherungen beim Blackjack sind immer dann möglich und werden angeboten, wenn der Dealer ein offenes Ass hat.
Die Strategie und Regel dazu ist einfach - nie eine Versicherung nehmen. Das ist wie im richtigen Leben auch, Versicherung kosten Geld und in vielen Fällen sind oft unnötig.

Regelvariationen

Fast jedes Casino hat Eigenheiten was Blackjack angeht und es gibt unzählige kleinere Varianten die eine Strategie beeinflussen. Verbreitet ist z.B. die Regel, dass die Bank bei einer Soft 17 noch eine Karte nehmen muss. Das verschlechtert den Hausvorteil um 0,22%. Oftmals ist das Verdoppeln auch nur bei 9, 10 oder 11 Punkten erlaubt, was wiederum nachteilig für den Spieler ist. Es gibt aber auch positive Regeln für den Spieler, so ist es teilweise erlaubt, gesplittete Asse erneut zu splitten.
Surrender ist auch eine beliebte Variante, bei der man die Hand gegen ein Ass oder eine Zehn des Gegner aufgeben darf und dann die Hälfte des Einsatzes zurückbekommt.

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