Zitat:
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Zitat von Polli
...ja und die Spaltung der Linken ist der Vorteil der Rechten. Von daher spielen Lafontaine & seine Ostfreunde eigentlich allen in die Hände nur sich selbst nicht. :roll:
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Meine Meinung ist ja nun weiß Gott Meilen vom linken Spektrum entfernt - aber in welcher Weise PDS bzw. allg. linkes Denken kriminalisiert werden, ist für mich nicht nachvollziehbar.
Sieht so aus, als ob die Kalte-Krieg-Mentalität hier doch Spuren hinterläßt.
Die PDS ist für mich einfach das am linken Rand des Spektrums, was die CSU am rechten Rand treibt. Punkt.
Und beide stehen, im Gegensatz zur NPD/DVU/REP, noch weit auf dem Boden von Verfassung/GG/Moral.
Was ist schlimm daran, kommunistische/sozialistische/soziale Ideale zu haben?
Von der Zusammensetzung/Mitgliederstruktur her erinnert mich die PDS irgendwie an die "Grünen":
Auf der einen Seite die 'Fundis' (bei der PDS die alten verknöcherten Typen) - mit denen ich in beiden Parteien nix zu tun haben will - auf der anderen Seite 'Realos', die im Rahmen ihrer Ideale konstruktive Sachpolitik betreiben.
Die Landtage in Sachsen-Anhalt/Meck-VoPo/Berlin haben es gezeigt: Nimmt man die PDS in die Pflicht, ist sie wie andere Parteien an Sach- und Geldzwänge und konstruktive Arbeit gezwungen.
Zu der Wirkung von WASG/PDS auf die kommende Wahl habe ich eine
komplett andere Meinung als Polli:
1. Ohne WASG/Linke - ein Vier-Parteien-System im Bundestag (CDU, FDP, SPD, Grüne) - PDS knapp draußen.
CDU/FDP regiert.
2.
Mit WASG/PDS/Linke
Die Linken sahnen natürlich auch bei der SPD ab - aber der wesentliche Effekt wird wohl sein, daß sie Protestwähler abschöpfen, die ansonsten aus Frust zur CDU oder aus Dummheit gar zur NPD gewechselt wären. Dazu noch reichlich Wähler, die ohne Linke/PDS gar nicht zur Wahl gegangen.
Das Paradoxon im September wird es sein, daß es dann nicht mehr für eine CDU/FDP-Koalition reicht - und die WASG/PDS damit die SPD in eine große Koalition hievt.
Wetten?