ich frage mich warum immer alle meinen das rad 2 mal erfinden zu müssen.
also small pocket pair und die 2 theorien.
theorie 1) limp in und folde nach dem flop wenn kein set. der vorteil ist hier, dass man billig den flop sieht und wenn man kein set bekommt (passiert ja nur ca. jedes 6,5 mal) verliert man nicht viel. der andere vorteil ist wenn ihr raised und ihr gereraised werdet müsst ihr folden. wenn ihr aber limped und einer raised und das raise nicht zu hoch ist könnt ihr callen und schauen was der flop bringt. wenn ihr z.b. 5-5 habt und dann ein flop mit 2-4-7 kommt ist das ein sehr guter flop auch wenn ihr kein set erwischt habt, da alle a-k spieler gerade das weinen anfangen *G*.
theorie 2) raise preflop nach dem motto "wer vor dem flop raised kann auch nach dem flop aggresiv raisen und wenn der caller nichts gefunden hat folded er vielleicht" - z.b. raised ihr vor dem flop mit 5-5 und einer called mit k-q. der flop kommt mit 2-a-q und ihr raised nach dem flop ordentlich - wie wohl fühlt sich der k-q spieler hier gegen das a auf dem board wenn ihr preflop erhöht habt? der nachteil ist klar - wenn ihr gereraised werdet verliert ihr wesentlich mehr chips. ein großes vorteil wirds wenn ihr vor dem flop raised mit 5-5 ihr von a-k gecalled werdet und dann ein flop mit A-K-5 kommt oder weniger übertrieben. A-9-5 in dem fall bekommt ihr richtig viele chips.
welche theorie ist nun besser? die antwort lautet das ihr beide benutzten müsst allein schon um nicht zu predictable zu sein wie es immer so schön heißt. ihr müsst immer von mal zu mal unterscheiden welche besser ist - hier kommt es halt auf position an, wieviel spieler sind bereits im pot usw. usw. wenn z.b. ein raise und ein reraise vor euch stattgefunden hat dann mucked eure hand einfach.
irgendwo war hier noch ein eintrag wie man j-j bis
a-a spielen sollte. mein tipp overplayed j-j nicht. jede overcard q-k-a ist nicht gut für euch im flop und man sieht doch jedes zweite mal oder so eine.
q-q ist so ne sache für sich weil man hier immer vor dem problem steht wenn man damit vor dem flop reraised und der andere all-in geht hat man oft einen münzwurf gegen a-k und die frage ist halt immer ob man das will. mit k-k und a-a muss man vor dem flop immer! reraisen. warum? ganz einfach bad beats passieren den lieben langen tag und warum soll man einen kassieren nur weil man seine hand slow played? "be careful what you are asking for". ein beispiel: die blind sind bei 25/50 und alle am tisch haben ca. 1500 chips. spieler a raised mit j-j auf 200 to go und spieler b called mit 8-8 ihr habt
a-a. warum jetzt nur callen und dann einen bad beat kassieren? also reraise auf 600 to go. spieler b kann jetzt nicht mehr callen weil 8-8 gegen das avalanche reraise einfach zu schlecht ist und spieler a hat ne schwere entscheidung zu treffen. geht er all-in könnt ihr mit der besten hand einfach callen und wenn er folded habt ihr ohne den flop zu sehen also ohne einen bad beat zu riskieren ca. 500 chips gewonnen (also eure chips um 1 viertel vermehrt).
ein anderes beispiel von der wsop 06. annie duke limped mit 10-10 nur rein. der big bling checked mit 9-3 off und kann sein glück gar nicht fassen als der flop mit 9-9-7 kommt. annie checked der big blind raised und annie geht all-in und weint über ihre eigene dummheit. ok der river bringt eine miracle 10 und sie bleibt dem tunier erhalten aber das zeigt mehr als deutlich was passiert wenn man slow played. man zahlt 10.000 buy in und fliegt dann gegen 9-3 off raus nur weil man der tolle held sein wollte und slow geplayed hat. also leute merkt euch "be careful what you are asking for!"
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