Roulette Spielstrategie
Auswahl des richtigen Spiels
Bereits die Wahl der richtigen Roulettevariante hat einen Einfluss auf
Ihren zu erwartenden Gewinn bzw. Verlust. Entnehmen Sie der folgenden
Tabelle, bei welchem Spiel Ihre durchschnittliche Gewinnerwartung am
höchsten ist. Die durchschnittliche Gewinnerwartung ist ein Wert, der
angibt, welchen Gewinn oder Verlust ein Spieler auf Dauer erzielt. Je
geringer der Wert der durchschnittlichen Gewinnerwartung ist, desto
schlechter ist das Spiel für den Spieler
Spielen Sie maximal 35 Zahlen
In Spielbanken treffen Sie immer wieder Spieler, welche gegen diese
Regel spielen. Achten Sie immer darauf, dass Sie nicht "im Eifer des
Gefechts" auf 36 oder 37 Zahlen gleichzeitig einen Einsatz in gleicher
Höhe setzen. Beachten Sie aber: Ihre durchschnittliche Gewinnerwartung
können Sie durch die Wahl Ihrer Setzung nicht beeinflussen. Sie beträgt
im Roulette mit 37 Zahlen immer -2,7%
Einfache Chancen
Die wirkungsvollste Möglichkeit, die Gewinnerwartung zu beeinflussen,
wird von den wenigsten Roulettespielern genutzt. Die meisten Spieler
könnten ihre Gewinnerwartung von -2,7% auf -1,35% verdoppeln, wenn sie
ausnahmslos auf Einfache Chancen spielen würden. Der Grund, warum Ihre
Gewinnerwartung beim Spiel auf Einfache Chancen doppelt so hoch ist:
wird die Zéro ausgespielt, verlieren Ihre Einsätze auf den Einfachen
Chancen nur zur Hälfte, Ihre Einsätze auf den anderen Chancen verlieren
ganz.
Dies gilt allerdings nicht für die folgenden Spiele:
- American Roulette
- Roulette im Kleinen Spiel
- Roulette am Automaten
|
1 Spieltipp: Wählen
Sie einen Abschnitt des Rades und Wetten Sie
auf die benachbarten Zahlen.
|
|
2. Spieltipp: Versuchen
Sie die gleichen 8 aufeinander folgenden Zahlen
(maximal fünf mal).
|
|
3. Spieltipp: Wetten
Sie auf 12 Nummern, tief (1-12), Mitte (13 -
24) oder hoch (25 - 36) für eine 2:1 Auszahlung
|
| 4.
Spieltipp: Setzen Sie Ihren Chip zwischen
die äußere Linie der letzten Nummern der 2 Reihen.
Wenn es jegliche dieser Nummern trifft, beträgt
Ihre Auszahlung 6 zu 1
|
|
5. Spieltipp: Dies
erlaubt Ihnen, drei aufeinander folgende Nummern
auf einmal zu wetten. Setzen Sie Ihren Chip
auf die äußere Linie der Reihe, auf die Sie
setzen wollen. Wenn es eine dieser drei Nummern
trifft, gewinnen Sie! Die Auszahlung beträgt
11 zu 1
|
Roulettebegriffe:
|
Amerikanische Abstreichprogression |
Kessel, Diskus |
Spannung |
|
Angriffsignal |
Marsch |
Spieltischmaximum |
|
d´Alembert |
Mehrfache Chancen |
Starteinsatz |
|
Chancen |
Platzer |
Stellentilgung |
|
Chancengruppe |
Plus Coup Steigerung |
Tableau |
|
Chancenteil |
en Prison |
Treffer |
|
Coup, Wurf |
Progressionslimit |
Tronc, Behälter (Beutel) |
|
Degression |
Progressionsspiel |
Überlagerung |
|
Differenzspiel |
Satzhäufigkeiten |
Überschuß |
|
Ecart |
Satzhöhe |
Verlustcoups |
|
Ecart, absoluter |
Satzstufe |
Verlustprogression |
|
Ecart, minus |
Satztechnik |
|
|
Ecart, statistischer |
Serie |
Zero, Pleinzahl Null (eine von 37) |
|
Einsatz, Jeton |
Serienlänge |
Zerosteuer |
|
Equilibre, Gleichgewicht |
Serie, solitär |
|
|
Guetting Progression |
Serie, soziable |
|
|
Intermittenz |
Serienwiederholung |
|
|
Jeton, Chips |
Serienzählweise in Roulette 4.0 |
|
Amerikanische Abstreichprogression
(Verluststellenabbau)
. Progression nach dem Prinzip der Stellentilgung. nach welcher
ein Treffer auf erhöhtem Satzniveau einem oder mehreren Verlustcoups
auf geringerem Satzniveau gegen gerechnet wird, (Degression)
eine Partie ist abgeschlossen, wenn auf diese Weise alle Verlustcoups
gestrichen sind. |
Angriffsignal
angebliche
Indikation für das vorteilhafte bespielen eines bestimmten Chancenteils
aufgrund vorangegangener Coupergebnisse. |
d´Alembert
Verlustprogression
mit Satzsteigerung nach jedem Verlustcoup und Satzverringerung
nach jedem Treffer. Siehe auch Systembeschreibung: d` Alembert |
Chancen
die prinzipielle Setzmöglichkeit auf dem
Tableau, nämlich Plein, Cheval, Transversalen Plein und Zero-1-2,
0-2-3, Carre und 0-1-2-3-, Transversale Simple, Dutzend und
Kolonnen, Noir/Rouge, Ipair/Pair, Manque/Passe
Eine
Sonderkombination ist die five street- nur für den amerikanischen
Tisch, die aus einer Komination von 5 Nummern besteht. |
Chancengruppe
die verschiedenen
Chancengruppen sind: Plein, Cheval; Transversale Plein sowie
0-1-2 und 0-2-3; Carre und 0-1-2-3; Transversale Simple; Dutzend
und Kolonnen; Noir/Rouge, Pair/Ipair und Manque/Passe.. |
|
Die Kombinationsspiele
Serie (groß oder klein), Orphelins, Finalspiel Kesselzahlen
und die Favoriten werden als Chancengruppe behandelt. Die Kesselzahlen
sind das einzige Kombinationsspiel, auf dem Amerikanischen Roulettetisch. |
Chancenteil
die Einfachen
Chancen bestehen aus 2 Chancenteilen, die Dutzend und Kolonnen
aus 3 Teilen, die Transversalen Simple aus 11 und so weiter....
. |
Coup, Wurf
Auslosung
einer Gewinnzahl mit dem Rouletteapparat nach dem Einwerfen
der Kugel in das Rouletterad. |
Degression
Satzverringerung.
Verringern der Satzhöhe. Ist ein wesentlicher Bestandteil, bei
den meisten Gewinn- bzw. Verlustprogressionen. |
Differenzspiel
gleichzeitiges
Progressionsspiel auf mehreren Teilen einer Chance, bei welchem
jeweils nur die Satzdifferenz plaziert wird; z. B. Rot 1 Stück
und Schwarz 2 Stück ist die Differenz 1 Stück, welches auf Schwarz
gesetzt wird. |
|
Spielbar
auf Einfache Chancen, Dutzend und Kolonnen, Transversale Simple
und auf den Pleinzahlen. |
|
Achtung:
Es genügt nicht nur Differenzspiel zu aktivieren, Sie müssen
immer alle Gegenchancen mit Jetons belegen. |
|
Bei Einfachen
Chancen gibt er nur eine Gegenchance, Dutzend sind 2 Gegenchancen,
Transversale Simple sind 11 Gegenchancen und Plein sind 37 Gegenchancen.
(Im amerikanischen Roulette sind Plein 38 Chancen und
Gegenchancen) |
Ecart
ist die
Differenz der Chancenteile einer Chancenart. |
Ecart, absoluter
Differenz
der absoluten Häufigkeit zweier (Einfache Chancen z.B.. Rot
und Schwarz) gleichwahrscheinlicher Chancenteile, z.B. Teile
einer gleichen Chance in einer Permanenz. |
Der Ecart
ist für alle Spieler, die Masse égale bevorzugen, von heraus
ragender Bedeutung. Da ein Gewinnspiel auf Dauer, nur dann möglich
ist, wenn der Ecart auf der bespielten Chance positiv ist. |
Ecart, minus
Wenn
das bespielte Chancenteil, im Vergleich zu den verbleibenden
Chancenteilen sich in der Unterzahl befindet. |
Ecart, statistischer
Der auf
seine Standardabweichung bezogene Ecart. |
Einsatz, Jeton
Klicken
Sie mit dem Mauspfeil in den Spielplan. Entsprechend der Setzweise
im Casino können Plein, Cheval, Carré, Transversalen, Kolonnen
und Einfache Chancen ausgelegt werden. |
|
Möchten
Sie einen Einsatz entfernen klicken Sie den zu entfernenden
Jeton an. Das Mülleimer-Icon entfernt alle Jetons vom Spielplan;
der Geldsack dagegen belegt alle Chancen mit Einsätzen. |
Equilibre
Gleichgewicht.
Man versteht darunter die gleiche Häufigkeit (Parität) zweier
Teile einer Chance. Der Ecart ist dann Null. |
Guetting Progression
Gewinnprogression,
Progression im Gewinnfall, also wenn Treffer erzielt wurden. |
Intermittenz
regelmäßiges
Wechseln (Pendeln) von Teilen einer einfachen Chance in Permanenzen. |
Jeton, Chips
Die beim
Roulette verwendeten Spielmarken, die einen unterschiedlichen
Geldwert haben. |
Kessel, Diskus
Die Vertiefung
des Rouletteapparates gleicht einem Kessel, mit rotierendem
Drehkreuz und Diskus, an dem die Nummernfächer angebracht sind. |
Marsch
Ist eine
Methode welche vorschreibt, auf welchem Chancenteil der nächste
Einsatz zu plazieren ist. |
Mehrfach Chancen
Die Bezeichnung
bezieht sich darauf, daß die Auszahlungsquote im Gewinnfall
ein mehrfaches des getätigten Einsatzes ist. Eine Ausnahme sind
die Einfachen Chancen, für die ein Nettogewinn in Höhe des Einsatzes
ausbezahlt wird. |
Platzer
für das
Spielresultat einer Partie entscheidender Einsatzverlust, der
beispielsweise ein vorgegebenes Spielkapital auf gebraucht hat. |
Pluscoupsteigerung
ist eine
Gewinnprogressionsart, wie die Guettingprogression. |
|
en Prison Ist die
Sperrung der Einsätze auf den Einfachen
Chancen nach erscheinen von Zero. Der Einsatz ist nach erscheinen
der bespielten Chance wieder frei. Tritt Zero ein 2. mal auf
ist der Einsatz nur noch ein viertel Wert und verfällt sobald
Zero dreimal in Folge kommt. |
Progressionslimit
Ist die O
bergrenze
des Einsatzes, der nicht überschritten werden kann. |
Progressionsspiel
Ist eine
systematische Spielmethode, bei welcher in Abhängigkeit vom
bisherigen Spielverlauf, entschieden wird ob dieser erhöht oder
verringert oder beibehalten wird. |
|
Es handelt
sich im wesentlichen um Satzreihen, die linear, arithmetisch
oder geometrisch ansteigen, um Verluste durch Treffer auf höherem
Niveau zu tilgen. |
Satzhäufigkeiten
Ist die
Anzahl der mit einer bestimmten Satzhöhe
getätigten Einsätze. |
Satzhöhe
der Geldwert
eines Einsatzes. |
Satzstufe,
ist die
laufende Nummer, die den einzelnen Satzhöhen
in einem Progressionsschema zugeordnet ist. |
Satztechnik
Ist die
Methode der Einsatzveränderung in Abhängigkeit vom vorangegangenen
Spielverlauf. |
Serie
Gleichmäßige
Folge (Sequenz) von Teilen einer Chance. |
Serienlänge
zu unterscheiden
ist ob das reine ausbleiben oder kommen einer Chance gezählt
wird; oder ob das auftreten von Zero zu der Serie dazugezählt
wird. Im Roulette Simulator werden beide Serien gezählt. |
Grundsätzlich
handelt es sich bei Serienlängen um die Anzahl der sich wiederholenden
Chancenteile in einer Serie. |
Serie, solitär
Serie
mit abweichenden Chancenteilen vor und nach der Serie. Von vorgegebener
Länge und Chancenteil, für welche keine Voraussetzung hinsichtlich
der vorher und nachher geworfenen Chancenteile gemacht wird. |
Serie, soziable.
Serie
vorgegebener Länge und Chancenteil, für welche keine Voraussetzung
hinsichtlich der vorher und nachher geworfenen Chancenteile
gemacht wird. |
Serienwiederholung
wird
eine Serie identisch wiederholt. |
Serienzählweise
für die
Einfachen Chancen. |
Im Zusammenhang
mit dem Wartespiel; wird zwischen Normalserie und Intermitierender
Serie unterschieden. Eine Normalserie ist z. B. R, R, oder S,S;
eine intermitierende oder Wechselserie ist R,S, oder S, R,.
Um eine Programmierung möglich zu machen die unterschiedliche
Serien erkennen kann wurde folgende Regel entwickelt. |
Jeder
Coup ist zunächst die Serienlänge 1 für Normalserien und Wechselserien;
der darauf folgende Coup entscheidet ob es eine Normal - oder
Wechselserie der Länge 2 wird. Wird das Spiel mit Wartebedingungen
gespielt, wird die Serienzählweise durch Null eingestellt und
es wird neu gezählt. |
Dazu
ein Beispiel, folgende Einfachen Chancen kommen in folgender
Reihenfolge. Schwarz, Schwarz, Rot, Rot, Null, Rot, ein Programmstart
erfolgt nicht, da die Serienzählweise nach Zero eingestellt
und mit Rot neu gezählt wird. Unter Einzelschritte anzeigen
oder in der Einzelschrittdatei können Sie sich alle Schritte
einzeln anschaulich demonstrieren lassen. |
Spannung.
I
st
die angebliche Tendenz die den Ausgleich signalisiert, nach
entstandenem minus Ecart. |
Spieltischmaximum
größtmögliche
Satzhöhe für ein Chancenteil. Respektive die kleinste mögliche
Satzeinheit für Spieltischminimum. |
Starteinsatz
grundsätzlich
ist der Starteinsatz 1 Einheit, sie können nach Wunsch diesen
Grundeinsatz ändern, in dem Sie den Starteinsatz nach ihrem
Gutdünken erhöhen. Bitte beachten sie, daß sie dabei die von
der Spielbank angegebenen Höchsteinsätze für jede der möglichen
Chancen nicht überschreiten. |
Stellentilgung
Es werden
dabei Treffer auf erhöhtem Satzniveau, mehreren Verlustcoups
auf geringerem Satzniveau gegengerechnet. Danach findet eine
Degression statt; die Partie ist abgeschlossen wenn auf diese
Weise alle Verluste gestrichen sind und ein Stück gewonnen wurde. |
Tableau
die auf
dem Spieltisch aufgezeichneten Setzfelder. |
Treffer,
Treffercoup,
erscheinen
des bespielten Chancenteils und die resultierende Gewinnauszahlung.
Trefferüberschuß, Differenz der Anzahl von Treffercoups und
Verlustcoups für eine Satzstufe. |
Tronc Behälter (Beutel)
Am Spieltisch
für Trinkgelder an das Casinopersonal. |
Überlagerung
Kombination
von Progressionsarten und Märschen. Dazu zählen auch die Einsatz
Wartebedingungen. |
Überschuss
Saldogewinn
am Ende einer Partie. |
Verlustcoup
Einsatz
ohne Treffer auf dem gesetzten Chancenteil. |
Verlustprogression
Ist die
Progression im Verlustfall, diese kommt nach Verlustcoups zum
Einsatz. |
|
Zero.
Pleinzahl
Null
(eine von 37 bzw. 38 im amerikanischen Roulette). Die
Zero in Roulette Simulator, alle Einsätze auf den Einfachen
Chancen werden bei Zero immer geteilt und die Progression setzt
den nächst höheren Progressionssatz.
Die
Möglichkeit den Einsatz zu sperren (en Prison) wurde verworfen,
da zwei Treffer notwendig sind um den gesperrten Einsatz zu
befreien und einen Gewinn zu erzielen.
Die Entscheidung
ist zu Gunsten der Martingalen Progressionsreihen ausgefallen,
da diese nur einen Treffer benötigen um eine Partie mit Gewinn
zu beenden. Unter Einsatz Wartebedingungen wird die Serienzählweise
auf Null gesetzt und neu gezählt, beim erscheinen von Null.
Unter Einzelschritte anzeigen oder in der Einzelschrittdatei
können Sie sich alle Schritte einzeln anschaulich demonstrieren
lassen. |
|
Zerosteuer
Der
mathematische Erwartungswert ist der Verlustes pro Einsatz.
Dieser ist minus 1,35 % für Einfache Chancen, minus 2,7 % für
die Mehrfachen Chancen und minus 5,4 % inklusive Stück für das
Casinopersonal bei einem Pleintreffer. Diese Angaben betreffen
den französischen Roulettetisch. |
|
Für den
amerikanischen Roulettetisch, ist
der Erwartungswert ein anderer, da mit 38 Nummern gespielt wird.
Der Erwartungswert ist für alle Chancen minus 5,263 Prozent.
Einzige Ausnahme hierzu ist die five street, die einen Auszahlungsmodus
von 7 zu 1 hat und fünf Nummern belegt. Der Erwartungswert ist
bei diesem Kombinationsspiel minus 7,894 Prozent. Der Grund
für diese hohe Verlustrate liegt daran, daß fünf Nummern nicht
durch 36 Nummern teilbar ist. Die amerikanischen Spielbanken
mußten sich entscheiden ob sie das 35-fache ausbezahlt und somit
einen überdurchschnittlichen Gewinn erzielt; sie hätte sich
auch für das 8-fache entscheiden können. Damit hätte Sie den
Spielbankbesuchern einen echten Vorteil, gegenüber der Spielbank
eingeräumt. |
|