Es ist doch einleuchtend, dass der Staat private Glücksspielorganisationen verbietet, da der Staat enorme Einnahmen durch das Glücksspiel hat.
Letztes Jahr habe ich gelesen, dass im 2002 ca.
6 Mrd. Euro (ohne Gewähr) durch Spielbanken eingenommen wurden.
Vielleicht findet ja einer eine Statistik oder die aktuellen Daten. Ich hab sich eben nicht mehr gefunden.
Eine Steuer wird auf fast jedes Gut erhoben. Sei es die Mineralölsteuer, Tabaksteuer, Schaumweinsteuer ...etc. Würden Glücksspiele in die private Hand veräußert werden, so ist es wohl nahezu unmöglich die Seriosität der Spiele sowie der Anbagen zu kontrollieren.
In deutschen Spielbanken sind immer zwei Mitarbeiter des Finanzamtes dabei, wenn die Jetons gezählt werden und der Roulette-Table aus dem Tresor geholt wird. Abgesehen davon, dass alle Mitarbeiter in einer Spielbank Mitarbeiter bzw. Angestellte des Staates sind.
Von dieser Seite betrachtet ist es schon von Vorteil für die Spieler, dass Spielbanken staatlich überprüft werden.
Auf der anderen Seite sollte es aber einem mündigen Bürger, und das sind wir doch alle spätestens ab 18 Jahren, erlaubt sein, dort zu spielen wo man es möchte.
Dass Casinobetreiber auf Seriosität überwacht werden, ist unser Aller Interesse.
Das Paradoxe ist doch, wenn ich im Urlaub in einer Spielhalle außerhalb des deutschen Hoheitsgebietes als Deutscher spiele, mischt sich der Staat nicht ein. Kann er ja auch gar nicht.
Ein Verbot von ausländischen Casinos ist letztendlich eine Entscheidung die auf volkswirtschaftlichen Grundsätzen beruht. Denn beim Glücksspiel gewinnt letztendlich der Betreiber. In Deutschland also der Staat.
Ausschüttungen verschiedener (staatlicher)Glücksspiele
Wobei ich zu meinem letzten Ansatz noch schreiben muss, durch das Spielen in Casinos mit Bonusangeboten, gewinne letztendlich ich