Verschiedene Roulettesysteme US vs. FR
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Verschiedene Roulettesysteme US vs. FR

Freitag, 26 Dezember 2003 15:48    
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Das französische (europäische) Roulette:

Gespielt wird an einem Roulettetisch; an einem Ende befindet sich der Roulettekessel (mit 37 Zahlenfeldern, 0-36), der restliche Tisch stellt das Spiel- und Setzfeld dar. Insgesamt gibt es im französischen Roulette 36 rote oder schwarze Zahlen, die auf dem Feld in drei langen Zahlenreihen aufgedruckt sind. Rechts und links neben diesen drei Reihen befinden sich die weiteren Setzfelder. Dabei kann entweder darauf gewettet werden, ob die getroffene Zahl schwarz oder rot, gerade oder ungerade ist oder ob sie zur ersten (1-18) oder zweiten Hälfte (19-36) der Zahlen gehört. Dies sind die einfachen Chancen.

Darüber hinaus kann man auch auf eine oder mehrere Zahlen setzen. So ist es zum Beispiel möglich, auf vier auf dem Feld nebeneinander liegende Zahlen zu setzen; auch die drei Drittel stehen als Wettmöglichkeit zur Verfügung. Schließlich darf man auch auf eine bestimmte Anordnung der Zahlen im Kessel setzen. Diese sind nämlich nicht aufsteigend im Kessel geordnet, sondern willkürlich verteilt.
Insgesamt ergeben sich so unzählige Möglichkeiten, seine Jetons auf dem Feld zu platzieren.

französisches rouletteEine Besonderheit des französischen Rouletts ist die grüne Null. Bleibt die Kugel in diesem Feld liegen, so gewinnt die Bank fast alle Einsätze. Eine Ausnahme stellen nur die Setzmöglichkeiten dar, die die Null beinhalten. Bei einer Null werden darüber hinaus die Einsätze auf den einfachen Chancen gesperrt. Das heißt, dass man die Einsätze in der nächsten Runde zurückgewinnen kann. Ein Beispiel: man setzt darauf, dass eine schwarze Zahl getroffen wird. Wird stattdessen die Null getroffen, so verbleibt der Einsatz auf dem entsprechenden schwarzen Feld. Wird beim nächsten Lauf eine schwarze Zahl getroffen, so erhält man den Einsatz zurück. Bei einer roten Zahl verliert man den Einsatz.


Das amerikanische Roulette:
amerikanisches roulette
Vom Spielprinzip unterscheidet sich das amerikanische nur in wenigen Detailpunkten vom französischen Roulette. Der wichtigste Unterschied ist wohl, dass der amerikanische Roulettekessel nicht in 37, sondern in 38 Zahlenfelder unterteilt ist. Es existiert eine zweite Null, die Doppelnull, die die Gewinnchance der Bank deutlich erhöht. Die Zero-Regel, dass Einsätze auf einfachen Chancen bei einer Null gesperrt sind und wieder zurückgewonnen werden können, existiert im amerikanischen Roulette nicht. Hier werden bei einer Null auch diese Einsätze entweder zur Hälfte oder ganz von der Bank eingezogen.

Die sonstigen Unterschiede zwischen den beiden Varianten betreffen nur den Aufbau des Spielfeldes. Der Spieltisch ist im amerikanischen Roulette in der Regel kleiner, so dass die Spieler ihre Einsätze selbst auf den entsprechenden Feldern platzieren können und nicht auf einen Mitarbeiter des Casinos angewiesen sind bzw. ihre Einsätze nicht ansagen müssen.
Die Sprache des Spiels ist nicht Französisch, sondern Englisch und dementsprechend verändern sich auch die Bezeichnungen. Auch der Kessel hat sich verändert. Es existiert nicht nur mit der Doppelnull ein zusätzliches Zahlenfeld, die Zahlen sind insgesamt auch etwas anders angeordnet. Nichtsdestotrotz sind die Roulettekessel so verarbeitet, dass statistisch jede Zahl die gleiche Chance hat, getroffen zu werden.

Ein letzter Unterschied bezieht sich auf die verwendeten Chips: diese müssen beim amerikanischen Roulette keinen festgelegten Wert haben, sondern sie können personalisiert sein. Beim Kauf muss der Spieler angeben, welchen Wert der entsprechende Chip haben soll. Er kann dann so lange mit diesen Werten spielen, bis er den Tisch verlässt.

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